2017er Schieferjuwel Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese trocken

2017er Schieferjuwel Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese trocken

Vom Weingut C.A. Hausmann hatte ich vor längerem den 2016er Schieferjuwel im Glas, nun also eine Flasche aus dem Folgejahrgang. Das Weingut zählt zu den kleineren und eher unbekannteren Weingütern entlang der Mosel. Bei der Vielzahl der Weingüter in dieser Region ist es aber auch allgemein schwer aufzufallen aus der Masse.

Sehr hell fließt der Wein ins Glas und man mag kaum glauben, daß der schon vier Jahre alt ist. Aber ist wirklich so. In der Nase auch noch eine schöne Frische. Hier sind grüner Apfel, Grapefruit und Limette zu spüren. Riesling halt. Am Gaumen dann, wie schon beim 2016er, eine sehr markante Säure. Frucht ist kaum noch zu spüren. So etwas mag sicherlich nicht jeder und gerade wer fruchtbetonte Weine mag, wäre hier falsch. Dennoch gibt es gerade auch für solche Weine eine Zielgruppe. Ich persönlich mag so etwas auch manchmal, möchte aber derart säurebetonte Weine auch nicht jede Woche trinken. Zur Abwechslung darf es ab und an aber so etwas sein. Ich könnte mir diesen Wein zu einem fruchtigen Curry als Gegenpart gut vorstellen.

2017er Schieferjuwel Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese trocken

Aber hey, wenn ein Wein bereits „Schieferjuwel“ heißt, sollte man auch nichts fruchtiges erwarten. Trotzdem ist das natürlich immer wieder spannend, z.B. im Vergleich mit der fruchtsüßen Riesling Spätlese der Gebrüder Merkelbach: gleiche Lage, gleiche Rebsorte und doch ganz anders.

Nun bin ich bereits gespannt wie sich die anderen Weine aus dem Weingut C.A. Hausmann so schlagen werden, denn da sind noch ein paar von unterschiedliche Weine von diesem Weingut im Keller.

2017er Schieferjuwel
Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese trocken
Weingut C.A. Hausmann, Traben-Trarbach
Mosel


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